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Dichtigkeitsprüfungen PDF Drucken E-Mail

 

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Ist Ihr Kanal wirkich dicht?

Diese Frage hat in den letzten Jahren an Bedeutung stark zugenommen. Nicht selten werden schadstoffhaltige Abwässer durch öffentliche oder private Kanalleitungen abgeführt. Ist der Kanal nicht dicht, so gelangen diese Schadstoffe in den Boden und somit auch in das Grundwasser der Menschen. Die Gefahr, die von diesen Schadstoffen ausgeht sollte von den Menschen nicht unterschätzt werden. Daher ist es dringend erforderlich sowohl die privaten, als auch die öffentlichen Kanalleitungen regelmäßig auf ihre Dichtigkeit zu überprüfen.

Seit 10 Jahren beschäftigen sich unsere Prüfer nun schon mit der Dichtigkeit von Kanalleitungen. Dabei kommen die folgenden Prüfmethoden zu Einsatz.

 

Haltungsweise Prüfung

Die Abschnitte zwischen zwei Schächten wird als Haltung bezeichnet. Bei diesem Prüfverfahren werden diese Abschnitte auf ihre Dichtigkeit untersucht. 

Um festzustellen, ob diese Haltung dicht ist, werden die Zu- und Abläufe luftdicht verschlossen. Die gesamte Haltung wird mit Wasser oder Luft gefüllt und der Druckverlust gemessen. Liegen die Ergebnisse innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte, so ist die Leitung in dem geprüften Abschnitt dicht.  

 

Einzelmuffenprüfung

Muffen sind die Verbindungselemente zwischen zwei Rohren. Besonders an diesen Stellen kommte es durch nicht fachgerechten Einbau oder Sackungen im Untergrund schnell zu undichten Stellen. Bei der Muffenprüfung wird jede einzelne Muffe untersucht. Auch hier wird Wasser oder Luft in den Prüfraum geleitet und der Druckverlust aufgezeichnet. Der Unterschied ist nur, dass hier nicht der gesamte Rohrabschnitt, sondern nur der kleine Bereich um die Muffe geprüft wird.